Die Schweizer Pianistin Luisa Sereina Splett lebt seit 2012 in Berlin. Sie  tritt in der Schweiz, Europa, Russland, Nord- und Südamerika auf und moderiert ihre Konzerte selbst. Künstlerische Unabhängigkeit ist ihr Ziel und Anliegen, sie geht ihren eigenen Weg.

Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Dr. Ulrich Mahlert forscht sie über den Schweizer Komponisten, Pianisten und Klavierpädagogen Emil Frey (1889-1946). Das wissenschaftliche Arbeiten verbindet sie mit der Interpretation von Freys vielschichtigen Kompositionen und der geplanten Gesamtaufnahme seiner Klavierwerke beim englischen Label Toccata Classics (Vol. 1 erschien im Januar 2016).

Luisa Sereina Splett erteilt Privatunterricht an Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin, ist freie Mitarbeiterin an der Staatsoper, wo sie seit 2016 die musikalische Leitung für den Jugendclub innehat und Workshops für Willkommensklassen leitet.
Als Gastdozentin arbeitet sie u.a. in Houston, Santiago de Chile, São Paulo, Belo Horizonte, Quito und Asunción.

Luisa Sereina Splett stammt aus Winterthur, wuchs in einer Musikerfamilie auf und betrat mit sieben Jahren als Schülerin von Silvia Näsbom - Thellung das Konzertpodium.
Ihre Ausbildung zur Solistin absolvierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Karl-Andreas Kolly, an der Universidad Mayor in Santiago de Chile bei Prof. Yelena Scherbakova und am staatlichen Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. Oleg Malov.

Auftritte erfolgten bis jetzt u.a. in der kleinen Tonhalle Zürich, in der Philharmonie St. Petersburg, in der Carnegie Hall New York. Mit Orchestern spielte sie in Kislovodsk (Beethoven Nr. 3) Tomsk (Schumann), Meggen (Chopin Nr. 1) Posadas (Schumann), Asunción (Liszt Nr. 2) und Ushuaia (Rachmaninow Nr. 2). Im März 2014 gab sie ihr Debut mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Gabor Takacs Nagy im komplett ausverkauften Stadthaus-Saal mit dem Klavierkonzert Nr. 14 von W. A. Mozart.

Für 2017 steht eine Reise nach Südamerika (Chile, Brasilien, Argentinien und Paraguay) im März/April fest, sowie eine Konzertreise durch die Schweiz im November mit einem neuen Programm namens „Trouvailles Pianistiques“.